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Über die Freischaffende

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Die Kunst- und Literaturschaffende Lara Geinitz, alias Eileen Dreistern (literarisches Pseudonym), wurde am 10.04., dem Karfreitag des Jahres 1998, in Lich geboren. Derzeit lebt sie im wetterauisch-hessischen Butzbach

Die Autorin und Künstlerin studierte Sprach-, Text- und Kulturwissenschaften an der Philipps-Universität in Marburg und schloss einen Masterstudiengang auf dem Gebiet der mittelalterlichen keltischen Sprachen ab. Um ein sicheres berufliches Standbein zu haben, verließ Lara Geinitz nach dem Abschluss ihres siebenjährigen Studiums die keltologischen Pfade und beschloss, in ihrer Heimatstadt Butzbach mit einer Ausbildung zu beginnen.
 
Trotz der Tatsache, an einen festen Job gebunden zu sein, wollte Lara Geinitz ihre literarischen, künstlerischen und musikalischen Freiheiten nicht aufgeben. In ihrer Freizeit setzt sie ihre Arbeiten an Fantasy-Büchern, Zeichnungen, Musikinstrumenten und Kopfbedeckungen fort. Seit dem Jahr 2024 baut sie sich einen Nebenerwerb mit Literatur, Zeichenkunst und Hutdesign auf, um ihre Träume neben ihrem Job zu verwirklichen. 

Schriftstellerei

Die deutschsprachige Autorin Eileen Dreistern ist das literarische Pseudonym der realen Person Lara Geinitz. Im Hauptsächlichen schreibt Eileen Dreistern Fantasy und vermeidet ein auf rein realistischen Grundsätzen funktionierendes Setting. Die Autorin betrachtet ihre Werke einerseits als Flucht vor der fantasielosen und ernüchternden Wirklichkeit. Andererseits begreift sie den Schaffensprozess ihrer Bücher als lebendigen Wachtraum, mit dessen Hilfe sie ihren eigenen Pessimismus und Alltagsstress verarbeiten kann: „Bücher schreiben ist wie nachts träumen. Es es geschieht ganz von selbst. Wenn man einmal begonnen hat zu schreiben, nimmt man kaum mehr etwas anderes wahr. Nach dem Schreiben empfinde ich, anders als bei einem Nachttraum, zwar Erschöpfung, aber ich fühle mich gut, als sei eine große Last soeben von meinen Schultern verschwunden.“ 

Die Fantasy-Schriftstellerei begreift Eileen Dreistern als ihre authentischste literarische Ausdrucksform. Themen in diesem Bereich packen sie und bereiten ihr am meisten Spaß und Freiheit beim Schreiben. Es gefällt ihr, über einen ganzen Roman hinweg fantastisches Worldbuilding zu betreiben. Während Eileen Dreistern sehr gerne Fantasy schreibt, empfindet sie Krimis oder Alltagsromane zu realistisch für sich selbst: „Wenn ich ein Buch schreibe, möchte ich dem Alltag und der Realität entfliehen. Ich möchte mir eine Welt jenseits der normalen bauen, in der ich alle nur erdenklichen Freiheiten habe.“ 

Ihr Interesse an fremden Kulturen, Sprachen und altertümlichen Mären, das sie zum Studium der Sprach-, Text und Kulturwissenschaften verleitet hatte, spiegelt sich deutlich in ihren Erzählungen wieder: In den Metamorphosenbüchern Arthuriens füllt sie das Setting mit mittelkymrischen Erzählungen und mittelalterlicher Geschichtsschreibung, die sie in das moderne Weltbild adaptiert. Ihr lebendiger Erfindungsgeist bezüglich Sprache und Kultur macht sich in vergangenen unveröffentlichten und aktuellen Werken bemerkbar. Die erfundene Sprache Ultin taucht häufig in ihren Büchern auf. In der Triologie Die Orden des Imbjar gibt es nicht reale Kulturen, wie zum Beispiel der Obscemon, die Hauptkultur der Ultin sprechenden Bevölkerungen. 

Eileen Dreistern entwickelte, trotz relativ später Sprachentwicklung aufgrund einer frühkindlichen Schwerhörigkeit, schon früh eine Begeisterung für Erzählungen. Kaum dass sie in der Grundschule die Schrift erlernt hatte, entstanden kleine Geschichten aus ihrer Feder. Als Kind konnte sie rasch besser schreiben als sprechen. Bereits im Alter von dreizehn Jahren arbeitete sie an ihrem ersten Buch. Zu Beginn ihrer Gymnasialzeit nahm sie mit der Geschichte Neun Katzenleben am Weidig-Literatur-Preis ihrer Schule teil und gewann dort einen Abdruck ihres Werkes in einem Taschenbuch. Danach nahm sie noch ein weiteres Mal am Weidig-Literatur-Preis teil, wurde aber aufgrund einer deutlich zu hohen Seitenanzahl und einer ‚zu pessimistischen Weltsicht‘ ihrer Erzählung disqualifiziert. Dieses Erlebnis frustrierte die Autorin in den nachfolgenden Jahren so sehr, dass sie ihr literarisches Schaffen stark in Zweifel zog. Lange Zeit schrieb Eileen Dreistern ihre Geschichten nur für sich selbst und zog keine Veröffentlichungen mehr in Betracht. Nachdem sie schon einige Bücher geschrieben und über ein Jahrzehnt keines davon veröffentlicht hatte, da sämtliche ihrer Werke die eigenen Erwartungen noch nicht erfüllten, startete sie ab dem Jahr 2024 ihren Weg als Selbstpublisherin

Zeichenkunst

Lara Geinitz malt und zeichnet, seit sie denken kann. Im Besonderen hegt sie eine Faszination für das Spiel von Licht und Schatten, weshalb sie sich aufs Zeichnen spezialisierte. In vergangenen, stark fotografiegeprägten Schaffensepisoden hielt sie Lichtverhältnisse und ihre Hauptzeichenmotive gerne mit der Kamera fest. Lara Geinitz empfindet Fotografie als bedeutendes Hilfsmittel, wenn es darum geht, das Auge zu schulen: „Das, was ich in der Vergangenheit am meisten fotografiert habe, kann ich deutlich leichter im eigenen und schönsten Stil auf dem Papier wiedergeben. Die Fotografie half mir in vergangenen Jahren sehr dabei, schöne Motive für mich zu finden und zeitgleich zu lernen, wie sich diese Motive und ihre Umrisse bei unterschiedlichen Winkeln und Licht verhalten.“ 

Unbewusst ist ihr Zeichenstil nicht nur durch naturalistische Fotografie geprägt, denn er zeigt auch eine deutliche Beeinflussung durch Synästhesien. Die Kunstschaffende sieht in ihren Bildern ein Aufeinandertreffen ihrer Synästhesien mit der allgemein akzeptierten Wahrnehmungs-Wirklichkeit. In der Sinneswahrnehmung der Künstlerin sind Akustik und Optik nicht klar voneinander zu trennen: Sie sieht was sie hört (Farben und bewegte Formen) und hört was sie sieht (Bewegungen, optische Formen und Licht werden als haptische Töne wahrgenommen). Dies führt dazu, dass Lara Geinitz ihre Motive nicht rein naturalistisch abzeichnet, sondern ihnen eine Musterung gibt, die aus spontanen Eingebungen entsteht. 

Eine deutliche Prägung und Schulung ihres Zeichen- und Malstils erhielt Lara Geinitz in der Kunstschule der freischaffenden Künstlerin Annette Habicht in Lich-Eberstadt. Nachdem ihre Grundschul-Kunstlehrerin sie bei der Künstlerin empfohlen hatte, besuchte Lara Geinitz diese Schule ab dem Gymnasialalter regelmäßig. Mit der Zeit erlernte und übernahm sie von Anette Habicht nicht nur Grundierungs-, Zeichen- und Maltechniken, sondern auch die Verwendung unterschiedlicher Stiftarten, mittels derer sich Verläufe und Kontraste im Zeichnen besser gestalten, bzw. hervorheben lassen. Die Kombination von kohlehaltigen Stiften mit Kohle-Graphit-Stiften in unterschiedlichen Stärken war wegbereitend für ihre heutige Zeichenkunst.

Musik

Musikalisch gesehen empfindet sich Lara Geinitz als ‚Spätzünder‘. Zwar begann sie ab dem Alter von neun Jahren mit dem Klavierspiel, doch über lange Zeit hinweg ist die Musik ihr sehr nebensächlich. Als Kind ist sie viel lieber in ihren Fantasiewelten unterwegs, als sich mit dem Klavier zu beschäftigen. Das ändert sich erst im jungen Erwachsenenalter. Im Studentenwohnheim lernt Lara Geinitz die Einsamkeit kennen und begreift, dass man sich mit Musik sehr gut alleine die Zeit vertreiben kann. Neben ihrer neu erwachten Freude am Spielen von Klavierstücken improvisiert sie und schreibt Klavierstücke. Im Alter von einunzwanzig Jahren beginnt sie Schlagzeug zu spielen. Heute spielt sie Schlagzeug in Bands oder bandähnlichen Konstellationen des Jazz- und Rockbereichs.

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