Bald ist es soweit: Apokryphal erscheint
- lara2033
- Jun 4
- 2 min read
Vor circa 10 Jahren begann ich mit dem Rohmanuskript meines Buches Apokryphal. Damals wusste ich natürlich nicht, dass es so lange dauern wird,
bis ich Euch Lesern einen fertigen Roman präsentieren kann ...
Jetzt endlich gebe ich einen voraussichtlichen Veröffentlichungstermin bekannt: 20.06.2026
Wie Euch im Laufe des Lesens sicherlich auffallen wird, gibt es öfter mal Gedichteinschübe während er Handlung. Ich hoffe, dass Euch jene nicht zu sehr frustern, sondern viel mehr erfreuen. Falls Ihr Euch nicht so sehr über anstrengende Verse freut, sorry ... Jedenfalls, ganz zu Beginn entschied ich mich bewusst für ein Prosimetrum, denn ich hatte die alten Irischen Sagen im Blick. Dort wird die Dichtung genutzt, um magischen Augenblicken oder Handlungen den ihnen würden Pathos zu geben. Ich hoffe, mir gelingt es, gewissen Szenen meines Buches durch Lyrik eine besondere Atmosphäre zu verleihen - eben das gewisse Etwas, das den Leser verzaubert.
Der Traumengel Marvehl, aber auch sein bester Freund, der Dudeldichter Peter, sind mein Alter Ego. Ich kreierte sie eigentlich nicht bewusst dahingegend, aber im Nachhinein scheint es mir, als wolle ich meine eigene Naivität und Tollpatschigkeit durch meine Hauptpersonen erklären und mich unterbewusst für all das entschuldigen, was ich bin.

Apokryphal ist eine Ode an den inneren Kosmos, der immerzu der latenten Selbstzerstörung unterliegt - seien es Selbstzweifel oder Selbstbetrug. Wir haben zum einen Marvehl, der sich auf der immerwährenden Suche nach dem Andershain befindet - seiner Heimat. Als er jedoch seine Heimstätte und zu sich selbst findet, wird ihm klar, dass dies nur ein geringfügiges Beiwerk seines Lebens darstellt, und er längst weiterziehen müsste, um den Untergang zu verhindern. Zum anderen haben wir da Bizarrin, der anfänglich glaubt, er müsse sich zu Großem aufschwingen und die Welt retten. Doch dann wird im Laufe der Geschichte klar, dass er selber das Traumreich in die Verdammnis treibt. Denn seine scheinbare Gutmütigkeit und Courage sind nur die Maskerade, mit der er den eigenen Drang zur Machtgier und Apokalypse verschleiert.
Schlussendlich wünsche ich Euch hoffentlich viel Spaß beim Schmökern. Rückmeldungen könnt ihr mir gerne hier im Blog dalassen.



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